Kuala Lumpur – moderne Metropole am „schlammigen Zusammenfluss“

Kuala Lumpur, Hauptstadt Malaysiens, ist vor allem bekannt für seine postmoderne  Skyline, insbesondere für die Petronas-Zwillingstürme. Bis 2004 galten sie als die höchsten der Welt. Doch KL ist mehr als ein Concrete-Jungle. Was uns an dieser südostasiatischen Metropole so fasziniert hat und wie wir dort sogar ein Stückchen Österreich besuchen konnten, erfahrt ihr hier in unserem Erfahrungsbericht.

Fakten & Geschichte

Kuala Lumpur ist die Hauptstadt Malaysiens. In den letzten 50 Jahren hat sich die Bevölkerung fast verdreißigfacht und pendelt sich heute bei über 7 Millionen Menschen ein. Malaysien ist ein Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen. Neben Chinesen, Malayen und Indern findet man außerdem Araber, Europäer und Südostasiaten. Ihren Aufstieg erlebte die Stadt durch enorme Zuwanderung im 19. Jahrhundert aus China und Indien aufgrund wertvoller Zinnvorkommen in der Gegend. Ende des 19. Jahrhunderts übernahmen die Briten die Herrschaft und bauten die Stadt als Hauptstadt aus. Kuala Lumpur entwickelte sich parallel zu Singapur rasch zum Wirtschaftszentrum der Region. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Fokus der Wirtschaft auf Öl gelegt – Erdöl und Palmöl. Das Erdölunternehmen Petronas (Petronas Formel 1 Team und Petronas Towers) ist ein Global Player.
Weite Landstriche, vor allem auf Borneo, mussten und müssen weiterhin riesigen Palmölplantagen weichen. Im Gespräch mit Einheimischen zeigt sich, dass die Malaysier stolz auf diese Entwicklung sind und kein Problem für die Umwelt sehen.  Heute zeugt die imposante und moderne Skyline vom Reichtum Malaysiens.

Der Name Kuala Lumpur entzaubert sich mit der Übersetzung, denn er bedeutet so viel wie „schlammiger Zusammenfluss“. Im historischen Zentrum fließen die beiden Flüsse  Klang und Gombak an der Jamek Moschee ineinander. Wirklich sehenswert ist an jenem Punkt nur die Moschee. Die Flüsse sind – wie viele andere in Asien – nicht sehr appetitlich. Allerdings, ist uns erzählt worden, hat sich die Wasserqualität in den letzten Jahren schon wesentlich verbessert.

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am schlammigen Zusammenfluss an der Jamek Moschee

Anreise

Nach unserem Aufenthalt in Georgetown auf Penang reisten wir per Bus nach Kuala Lumpur weiter. Von der Station Jetty in Georgetown legten die kostenlosen Fähren zum Festland ab. Auf der anderen Seite lag die neu eröffnete Station Butterfield. Von hier gehen alle Busse, Züge und Fähren weg. Wir wählten den Bus, weil die Bahn leider doppelt so viel gekostet hätte. Der Terminal erinnerte uns eher an einen Flughafen als an einen Busbahnhof. Wir lösten die Tickets um 30 Ringgit (6,50 Euro) pro Person für die knapp 300 km lange Strecke. Die Straßen sind in sehr gutem Zustand und die Busse sehr bequem. Die Fahrt dauerte ca. 4,5 Stunden mit einem Stopp in Ipoh. Leider war der Fahrer recht ruppig, aber insgesamt genossen wir die Fahrt. Wir wurden direkt in KL Sentral, dem neuen Zentralbahnhof in Kuala Lumpur abgesetzt. An diesem imposanten  Verkehrsknotenpunkt hat man die Wahl zwischen den öffentlichen Linien von Bus, U-Bahn, Monorail und Bahn. Außerdem gibt es einen Taxistand. Die neue Station ist in einem riesigen Gebäudekomplex untergebracht, der auch ein Einkaufszentrum beherbergt. Nach kurzem Durchfragen kamen wir zur Monorail, die direkt zu unserem Hotel führte. Wir kauften uns um 12 Ringgit (2,60 Euro) einen Token und fuhren nach Imbli. Mit dem Taxi hätte die Fahrt nur 8 – 10 Ringgit gekostet, wie wir später herausfanden. Dafür sind wir zum ersten mal Monorail-Skytrain gefahren!

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Monorail-Station am größten Einkaufszentrum SO-Asiens, dem „Berlaya Times Square“

Berlaya Times Square

Unser Hotel befand sich in unmittelbarer Nähe des Berlaya Times Square, dem größten Einkaufszentrum SO-Asiens. Da es am Tag unserer Ankunft zu regnen begann, flanierten wir ein wenig darin – 1000 Geschäfte, Kino und Achterbahn sorgen für Shopping-Feeling  pur und Unterhaltung!

Sightseeing

Die Stadt ist sehr modern und relativ sauber, gleichzeitig aber eine Mischung der Kulturen. Chinatown und das Kolonialviertel bilden den ältesten Teil, Little India (Brickfields) bietet gutes und günstiges Essen und spannende Kontraste.

Chinatown – Taoismus & Hinduismus

In Chinatown besuchten wir den ältesten Taoistischen Tempel der Stadt, den Sin Sze Si Ya Temple, aus dem 19. Jahrhundert. Hier bereitete man sich bereits auf das bevorstehende Tet-Fest, das Neujahrsfest der Chinesen vor. Vorhersagen und Gebete konnten gekauft werden und das Stäbchen-Ritual, das wir schon in Penang kennengelernt hatten, wurde hier ebenso vollzogen, wie zu Papier gebrachte Wünsche oder Flüche zur Erfüllung zu verbrennen.

Sri Mahamariamman Hindutempel

Im selben Viertel befindet sich auch der älteste und bedeutendste Hindu-Tempel der Stadt, Sri Mahamariamman. Da wir uns mit den Riten und Gebräuchen des Hinduismus gar nicht auskennen, war es für uns noch spannender als andere Tempel zu besuchen. Von hier startet alljährlich die riesige Prozession anlässlich des Thaipusam Festivals mit 1 Million Teilnehmern. Die Gläubigen marschieren zu den 12 Kilometer entfernten Batu Caves. Dort werden die Opfergaben über 272 Stufen in die heilige Höhle getragen. Als wir uns in KL aufhielten, stand das Thaipusam Festival kurz bevor. Wir haben darüber bereits in einem gesonderten Beitrag berichtet: Thaipusam – ein schmerzhaftes Geburtstagsfest.

Islamic Arts Museum & Botanischer Garten

Mit einem Grab-Taxi (die App ist wirklich unerlässlich in Asien!) ließen wir uns zum Islamic Arts Museum bringen, das direkt neben dem Botanischen Garten liegt. In der permanenten Ausstellung werden hauptsächlich alte Korane, Geschirr und Schwerter gezeigt. Als wir das Museum besuchten, lief eine Sonderausstellung über Medizin in der arabischen Welt. Das Museum ist in einem schönen neuen Gebäude in arabischem Stil untergebracht – es ist recht interessant aufbereitet und bietet spannende Einblicke in diesen Kulturkreis. Anschließend gingen wir im Botanischen Garten spazieren, besuchten den Orchideen-Park und genossen die insgesamt stimmige Anlage. Als wir hungrig wurden, ließen wir uns nach Brickfields bringen. Dieses Stadtviertel hatte uns Sarah in Georgetown sehr ans Herz gelegt.

Brickfields – Little India

Little India wird auch Brickfields genannt, weil in diesem Viertel die Ziegel für die ganze Stadt gebrannt wurden. Früher bestand Kuala Lumpur vorwiegend aus Holzbauten. Aufgrund der Feuergefährlichkeit hatte die Stadtregierung beschlossen, alle Neubauten nur mehr in Ziegelbauweise errichten zu lassen.
Das Viertel beeindruckt heute durch den Kontrast der niedrigen, bunten Altbauten der Inder zu den modernen Beton-Glas-Hochhäusern ringsherum. Wir begaben uns auf eine  Entdeckungsreise in eine andere Welt. Es ist das größte „Little India“ Malaysiens und bietet eine Vielzahl an Geschäften mit indischen Waren – ein tolles Viertel zum Schlendern. Und auch Sarah hatte Recht behalten, denn wir haben noch nie zuvor so gut gegessen und das zu einem absolut unschlagbaren Preis!

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Batu Caves

Für den Transport zu den berühmten Höhlen außerhalb der Stadt wählten wir dieses Mal öffentliche Verkehrsmittel – Hin- und Rückfahrticket kostete für die ganze Familie lediglich 26 Ringgit (5,65 Euro). Die Batu Caves sind das wichtigste Hindu-Heiligtum in Kuala Lumpur, sozusagen ein Zeremonienort. Am Vorplatz befindet sich die weltgrößte Murugan-Statue (der Hindugott Murugan ist ein Sohn Shivas, ein kriegerischer Gott für das Gute, der vor allem in Südindien/Tamil sehr verehrt wird). Da in wenigen Tagen das große Thaipusam Fest stattfinden würde, wollten wir die Höhlen davor besuchen, denn beim Fest selbst würden 1 Mio. Besucher erwartet und dann wäre eine Besichtigung der Höhlen unmöglich gewesen.

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Als wir die Höhlen erreichten, steckte man bereits tief in den Vorbereitungen für das große Fest. An Verpflegungszelten erhielt man indische Süßwaren und Getränke.
Wir erklommen die 272 bunten Stufen zum Tempel. Für die Besichtigung sind übrigens mindestens knielange Hosen/Röcke erforderlich; beim Oberteil ist man weniger streng.  Da die Stufen in der prallen Sonne liegen, sollte man unbedingt ausreichend Wasser mitbringen. Einige Stufen unterhalb der Haupthöhle zweigt links die Dark Cave ab. Hier kann man sich einer geführten Höhlenbesichtigung anschließen.

Wir besichtigten die Tempelhöhle. Viele Gläubige kamen mit ihren gelben Gewändern (typisch für Thaipusam) und ihrem silbernen, mit Soja-Milch gefüllten Pot die Treppen hoch. Die Opfergaben wurden zuvor im Tempel am Fuß des Berges gesegnet. Nachdem man die große Höhle durchschritten hat, erklimmt man ein paar weitere Stufen und gelangt zum innersten Plateau. Hier befindet sich das Heiligtum, ein weiterer Tempel, wohin die Gläubigen ihre Milch tragen. Sie opfern sie, indem sie sie dort feierlich einem Priester übergeben. Die Götterstatue hinter dem Vorhang wird dann damit gewaschen und anschließend mit Wasser gereinigt. Ein kleiner Abfluss führt an der Seite aus dem Tempel. Viele Gläubige – darunter auch Kinder – opfern ihr Haar für Murugan. Der Kopf wird kahl geschoren und anschließend mit der typischen gelben Sandelholzpaste bestrichen.

Nachdem wir die Höhlen ausgiebig inspiziert hatten, stiegen wir die Treppe wieder hinab. Dabei genossen wir den Blick zurück auf Kuala Lumpur und konnten in der Ferne sogar die Petronas Towers entdecken. Aber Vorsicht! Affen lauern entlang der Stufen und wollen Essen stehlen!

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Petronas Twin Towers – die Kuala Lumpen Buam …

Zu einem Kuala-Lumpur Besuch gehört natürlich auch jener der Petronas Türme. Nach Home-schooling und Frühstück brachen wir also zu den ikonischen Türmen auf, dem Wahrzeichen Kuala Lumpurs. Die über 450 Meter hohen Zwillingstürme sind aus vielen Winkeln der Stadt auszumachen; strahlend silbern ragen sie imposant in die Höhe. Von 1998 bis 2004 galten sie als die höchsten Gebäude der Welt.

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Hinter den Türmen liegt ein schön angelegter Park mit Teich, hohen, schattenspendenden Bäumen, einem Spielplatz sowie einem Badebereich. Das hatten wir schon im Reiseführer gelesen und daher unsere Badesachen mitgebracht. Allerdings ist es nicht so einfach wie man als Europäer denkt. Beaufsichtigt wird das Becken, das als „Children’s Pool“ ausgewiesen und außerdem nur knietief ist, nämlich von zwei strengen Sittenwächterinnen. In Umkleiden kann man sich zwar umziehen, Badekleidung ist aber nicht erlaubt. So müssen der Oberkörper bis zu den Ellbogen und die Beine bis mindestens zu den Knien bedeckt sein. Erwachsene waren so gut wie gar nicht im Wasser, Kinder nur mit Kleidung. Viele muslimische Kinder sogar mit Kleidern bis zu den Knöcheln sowie mit Kopftuch. Trotzdem ließen sie sich den Spaß nicht verderben und tollten im kühlen Nass.

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Gleich angrenzend befindet sich ein riesiger Spielplatz, dem Damian sofort verfallen ist. Etwas später sind wir trotz riesigen Hungers zu den Türmen marschiert. Im unteren Bereich befanden sich Shops der teuersten Marken wie Gucci, Prada, Yves Saint Laurent und Chanel, außerdem war ein Formel-1 Auto von Petronas ausgestellt. Durchquert man das Gebäude an der Basis, gelangt man auf die eigentliche Vorderseite. Tickets für die Skybridge, die die beiden Türme in luftiger Höhe verbindet, müssen schon einen Tag im Voraus reserviert werden – sie sind täglich ausverkauft.
Wir wollten uns vor dem Haupteingang von einem Grab-Taxi abholen lassen, was aber leider von Schwierigkeiten begleitet war. Am Besten, man marschiert von dort in eine kleinere Nebenstraße und ruft von dort eines.

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Merdeka Square – der Ursprung Kuala Lumpurs

Nachdem wir wieder in Brickfields gespeist hatten, fuhren wir weiter zum Merdeka Platz, dem Hauptplatz und Ursprung  Kuala Lumpurs. Hier haben die englischen Kolonialherren die ersten Regierungsgebäude errichtet, die heute noch erhalten sind.  Auch der bereits eingangs erwähnte „schlammige Zusammenfluss“ befindet sich unweit des Platzes. Der Platz selbst ist schön anzusehen, derzeit leider an vielen Ecken Baustelle. Vom Merdeka Platz marschierten wir zum Central Market, dem ehemaligen „Wet Market“ der Stadt. Hier wurden einst Fische zerlegt und Rinder geschlachtet. Das Blut lief die Straßen hinunter, die Eingeweide der Tiere wurden in den Fluss geworfen. Die Stadtregierung hatte in den 1980er Jahren genug davon, teilte den Markt in drei und verlegte diese gut voneinander getrennt in die äußeren Bezirke der Stadt. Der Central Market ist zwar ein Marktplatz geblieben, allerdings nicht mehr für Lebensmittel, sondern für Kleidung, Schuhe, Souvenirs, Bücher und vieles andere mehr. Das Gebäude  aber ist dasselbe geblieben.

Besuch in der österreichischen Botschaft in KL

Wir hätten uns in Österreich doch den Internationalen Führerschein des ÖAMTC ausstellen lassen sollen, denn für Australien brauche man ihn, hatten wir im Internet gelesen.  Schließlich wollten wir uns dort in wenigen Wochen einen Campervan mieten. Per Email setzten wir uns mit dem österreichischen Konsul in Kuala Lumpur in Verbindung und baten um eine beglaubigte Übersetzung unserer Führerscheine. Diesem Wunsch konnte man zwar nicht nachkommen, aber man bestätigte uns mit offiziellem Siegel auf Englisch, dass es sich bei unseren Führerscheinen um gültige  handelte und für welche Fahrzeugklassen sie zugelassen waren. Das sollte für Australien reichen … und das tat es auch, wie sich später herausstellte. Die Beglaubigungen kosteten zwar 40 Euro pro Person, dafür gab’s aber österreichischen Kaffee und Mannerschnitten, ein bisschen Heimat nach sechs Monaten im Ausland.

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Insights: Malaysien und sein Öl

Malaysiens Reichtum stammt vom Öl, einerseits vom Palmöl, andererseits vom Erdöl. Benzin ist sehr günstig (ca. 0,50 Euro pro Liter) und der staatliche Erdölbetrieb Petronas macht keinen Hehl aus seinem Reichtum (siehe Twin Towers in KL). Außerdem gibt es zahlreiche Kautschukplantagen. Kautschukbäume wurden auf illegalem Wege von Südamerika über England nach Malaysien eingeschleppt, die Palmölpalme stammt ursprünglich aus Afrika und wurde 1910 hierher gebracht. Insgesamt stammen 70% der Staatseinnahmen aus diesen drei Bereichen, die konsequent seit den 1960er Jahren ausgebaut werden. Viele Palmölplantagen sind übrigens in ausländischer Hand. Dennoch, der Malaysische Staat lässt zu, dass ungeheure Dschungelflächen dem Palmöl unwiederbringlich geopfert werden und damit der Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen zerstört wird. Nicht nur, dass es zugelassen wird, man ist stolz darauf und hat in keinster Weise ein schlechtes Gewissen bzw. ein Bewusstsein, dies nachhaltiger zu betreiben. Die Menschen sind auf ökonomisches Wachstum programmiert. Geld verdienen – Geld ausgeben. Der Mensch als Konsument.

Weiterfahrt nach Malakka

Die Grab-Taxis sind vor 10 Uhr vormittags fast doppelt so teuer, wie nach der rush hour. Daher warteten wir bis kurz nach 10.30 Uhr und buchten dann einen Ride zum großen TBS Bus Terminal in der Nähe des Flughafens.
Stichwort Flughafen: Genauso war der Busbahnhof aufgebaut: Ticketkauf am Schalter, aber auch online möglich, Check-in-, Boarding- und Wartebereiche. Im großen 50er Bus saßen wir maximal zu zehnt und fuhren über die dreispurige, gut ausgebaute Autobahn von KL nach Malakka. Nach weniger als zwei Stunden hatten wir unser Ziel am dortigen Busbahnhof erreicht. Was uns in dieser wunderschönen UNESCO-Weltkulturerbestadt Malakka erwartete, berichten wir beim nächsten Mal.

Reisezeit

Wir haben KL im Jänner 2019 besucht.

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