Langkawi – Malaysias tropical dream

Die Inselgruppe Langkawi am nördlichen Ende der Straße von Malakka gehört zu einer der ältesten Landmassen der Erde. Die Felsen haben sich hier vor über 550 Millionen Jahren aus dem Meer erhoben und dieses wunderschöne Archipel geschaffen. Zum Schutz der Artenvielfalt in den verschiedenen Lebensräumen, darunter Mangroven, Wattflächen, Strände, Flussmündungen, Korallenriffe, Höhlen und Kalksteinformationen, erhob die UNESCO die Inselgruppe Langkawi zum besonders schützenswerten Global Geopark. Geo- und Biodiversität sind in den Geoparks Langkawis noch weitgehend erhalten. Der Dschungel auf der Insel zählt zu einem der ältesten der Erde und beherbergt eine unglaubliche Zahl von Vögeln, Insekten, Amphibien und Säugetieren. Die günstige Lage zwischen dem malaysischen Festland und der indonesischen Insel Sumatra wirkt sich besonders positiv auf das Klima aus und ermöglicht so einen ganzjährigen Besuch auf dieser faszinierenden Insel.

Nach unserem zweiwöchigen Aufenthalt in Thailand haben wir unsere geplante Reiseroute in den Süden weiterverfolgt. Als nächstes Ziel hatten wir Malaysien ins Auge gefasst. Das überwiegend muslimische Land mit guter wirtschaftlicher Entwicklung bietet einen interessanten Mix aus Kultur und Natur. Von Thailand kommend lag die Inselgruppe Langkawi der Grenze am nächsten. Sie wurde uns von Reisenden, die wir unterwegs kennengelernt hatten, wärmstens ans Herz gelegt. Auf nach Langkawi also!

An- und Einreise

Wir reisten von Südthailand aus per Bus und Fähre an. Die Fähren gehen von Satun (Hafen Tammalang) in Thailand direkt nach Langkawi. Am recht ruhigen Fährhafen von Tammalang konnten wir unkompliziert und rasch die offizielle Ausreise aus Thailand erledigen und die restlichen Thai Bahts wechseln. Im beinah selben Zug zeigten wir am Tisch neben dem Ausreiseschalter die Fährtickets und konnten schon borden. Die Klimaanlage an Bord war auf „Polarkälte“ gestellt – es empfiehlt sich also, warme Kleidung bereit zu haben.

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Fährhafen in Thailand

Am Port Kuah auf Langkawi angkommen, spürte man sofort die bessere Wirtschaftslage. Das Hafengebäude war neu, sauber und bestens ausgestattet. Wir erledigten die Einreise in nur einer Viertelstunde. Die Grenzbeamt/innen waren freundlich und die Immigration gestaltete sich als sehr unkompliziert. Wir mussten kein Formular ausfüllen, von den Erwachsenen wurden lediglich die Fingerabdrücke genommen, der Pass kontrolliert und schon bekamen wir den Einreisestempel für 90 Tage. Eine Erleichterung nach den zuletzt besuchten Ländern Kambodscha, Vietnam und Laos, in denen allein das Visum schmerzlich zu Buche schlug.

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Fährterminal in Langkawi

Nach Verlassen des Hafengebäudes rechneten wir nach negativen Erfahrungen in Südthailand mit überhöhten Taxipreisen. Wir hatten uns im Vorfeld nicht über die Preise erkundigt und gingen daher recht unvoreingenommen an die Sache heran. Als uns der freundliche Fahrer für die 12 Kilometer zur Unterkunft lediglich 30 Ringgit (6 Euro, mit Grab wäre es um ca. 1 Euro günstiger gewesen wie sich später herausstellte) berechnete, waren wir positiv überrascht.

Einige allgemeine Infos zu Langkawi – Land & Leute

Die Malaysische Inselgruppe Langkawi liegt im äußersten Nordwesten Malaysiens, am Ende der Straße von Malakka, einer der ältesten Handelsrouten Südostasiens. Zum Norden hin öffnet sich hier das Meer zur Andamanensee, jenem Abschnitt des indischen Ozeans, der die wunderschönen Westküsten von Thailand und Myanmar bildet. Aber auch Langkawi kann mit schönen Stränden und Kalksteinfelsen aufwarten. Insgesamt zählen zur Inselgruppe 99 Eilande, wobei die Hauptinsel als Pulau Langkawi bezeichnet wird. Der nördliche Teil der Insel liegt auf Höhe des thailändischen Festlands. Daher waren wir sehr verwundert, dass die Uhr um eine Stunde vorgestellt wurde. Im gesamten Staatsgebiet Malaysiens gilt dieselbe Uhrzeit, ungeachtet des Breitengrades. Dass der Westen Borneos beispielsweise auf Höhe Vietnams liegt, das eine Stunde hinter Malaysien liegt, spielt dabei keine Rolle. Sei’s wie’s sei, wir hatten dadurch verlängerte Tage, da im Gegensatz zu Thailand auf Langkawi die Sonne erst um 19 Uhr und nicht schon um 18 Uhr unterging.

Langkawi bedeutet „Rotbrauner Adler“ und setzt sich aus den beiden alten malaiischen Wörtern „Lang“ (Adler) und „kawi“ (rotbraun) zusammen. Der Adler ist das Symbol der Insel, denn einerseits kreist der rotbraune Seeadler mit weißem Kopf über den Küstengebieten der Insel, andererseits wurzelt der Name in der asiatischen Mythologie: Auf Langkawi soll sich einst Garuda, das Reittier des indischen Gottes Vishnu, aufgehalten haben. In der indischen Mythologie hat Garuda die Gestalt halb Mensch, halb Adler. Die Statue des Datarang Helang im Hafen von Kuah ist ein beliebtes Fotomotiv und stellt den Symbolvogel in Überlebensgröße dar.

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Datarang Helang – der Adler Langkawis

Mit einer Fläche von 478 Quadratkilometern ist die Inselgruppe Langkawi genauso groß wie die griechische Insel Samos. Die kompakte Größe und die gute Infrastruktur ermöglichen eine Erkundung der Insel in einer Woche. Das Inselinnere besteht aus dicht begrünten Kalksteinhügeln, überhaupt sind weite Teile der Insel mit Regenwald bedeckt. Vielerorts begegnen dem aufmerksamen Reisenden Affensippen und andere wilde Tiere.

Auf Langkawi leben etwa 55.000 Menschen, wobei die Bumiputras (Söhne und Töchter der Erde), die muslimisch-malaiische Hauptbevölkerung, die Mehrheit bilden. Neben ihnen gibt es noch drei kleinere Bevölkerungsgruppen: Chinesen, deren Vorfahren von den ehemaligen englischen Kolonialherren ins Land geholt wurden, sowie Inder und Thai. An der Südküste gibt es Siedlungen der so genannten „Seezigeuner“, der Orang Laut (Menschen des Meeres). By the way: Orang Utan bedeutet „Menschen des Waldes“.

Alles in allem sind die Bewohner Malaysiens ausgesprochen nett und hilfsbereit. Man kann ihnen weitgehend vertrauen und sie sind gute Verhandlungspartner. Kriminalität gibt es auf der Insel fast keine.

Duty Free Zone

Auf der Insel ist eine Duty Free Zone für Alkohol, Zigaretten und Schokolade eingerichtet. Im muslimischen Malaysien ist Alkohol grundsätzlich recht teuer und nicht allerorts zu finden. In Restaurants der Einheimischen findet man niemals Bier oder Wein auf der Speisekarte. Alkoholtrinken ist für Muslime in Malaysien per Gesetz verboten. Um den Tourismus anzukurbeln, hat man den Verkauf von Alkohol hier schon in den 1990ern begünstigt. Was andere Waren betrifft wie Lebensmittel oder Kleidung, ist Malaysien grundsätzlich sehr günstig, was auch auf Langkawi zutrifft.

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Midori mit Midori … in einem der zahlreichen Duty Free Shops

Kulinarik auf Langkawi

Neben der landestypischen Küche, die – ehrlich gesagt – nicht unser Fall war, gibt es ein paar wenige Restaurants mit internationaler Küche sowie Niederlassungen einiger Fast Food Ketten. Leider fanden wir keine günstigen indischen Restaurants, die auf der Halbinsel Malaysien zum selbstverständlichen kulinarischen Programm gehören. Die meisten Restaurants, die von Einheimischen betrieben werden, sind recht günstig, Pizzas & Co. leeren die Börsen etwas schneller. Am teuersten ist es in der Kuala Muda Road, die parallel zum berühmten Chenang Strand verläuft. Hier wird gerne der vierfache Preis der landestypischen Preise verlangt. Das ist wohl der Peis, den man für internationale Küche bezahlt. Insgesamt möchten wir aber betonen, dass Langkawi eine günstige Urlaubsdestination ist. Leider bieten auch die Homestays eher selten Speisen an. Wir haben meist auf Nasi Goreng (gebratenen Reis) oder Mie Goreng (gebratene Nudeln) mit Ayam (Huhn) zurückgegriffen. Einmal versuchten wir auch die Nationalspeise Laksa, eine scharf gewürzte Fischbrühe mit breiten Eiernudeln und einem halben gekochten Ei – unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen.

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Laksa, das Nationalgericht

Transport

Um einfach und unabhängig unterwegs sein zu können, haben wir uns wieder Mopeds ausgeborgt (in der Kuala Muda Road beim Chenang Beach gibt es zahlreiche Verleiher, Kosten ca. 5 Euro pro Tag). Malaysien fördert Erdöl. Der staatliche Erdölkonzern Petronas, dem die gleichnamigen Türme in Kuala Lumpur und das recht erfolgreiche Formel 1 Rennteam zuzuschreiben sind, macht es möglich, dass Benzin um 0,50 Eurocent pro Liter zu haben ist. Transportkosten sind daher im Land generell recht niedrig. Eine malaysische Eigenheit haben wir an Langkawis Tankstellen kennengelernt: man bezahlt bevor man tankt!

What to do on Langkawi?

Wildlife Park

Der Wildlife Park Langkawi liegt im nordöstlichen Landesinneren. Für den Eintritt haben wir das Familienticket um 120 Ringgit (26 Euro) gewählt, darin inkludiert waren zwei große Futtersackerl mit Futter für die verschiedenen Tiergattungen (Fischfutter, frisches Gemüse, Mais und Sonnenblumenkerne). Wir verbrachten einen wundervollen Tag im Park. Er war sehr schön und interaktiv gestaltet, das Personal war ausgesprochen nett, kinderfreundlich und ist auf die Fragen der Besucher aufmerksam und kompetent eingegangen. Wir durften u.a. einen Waschbären halten und streicheln, eine Python um die Schultern legen, Krokodile und Strauße füttern, im Rabbitland durften wir Häschen und auch Igel füttern und streicheln, sowie Fische fangen und wieder frei lassen. An bestimmten Stellen konnte man Fotos mit Adlern oder Papageien machen (lassen).

Besonders Spaß hat das Füttern der Wellensittiche gemacht. Wir haben mehrmals im Zoo unsere Runden gedreht. Man darf mit einem Tagesticket so oft man will ein- und austreten. Zu unterschiedlichen Uhrzeiten wurden diverse Aktivitäten angeboten, z.B. Krokodilfüttern oder Waschbärstreicheln.

Die Kinder haben abschließend an einer „Fear Competition“ teilgenommen. Sie mussten zwei Münzen in einer Box mit einer Schlange innerhalb von zwei Minuten finden und an der nächsten Station weitere zwei Münzen aus einem Behälter mit Mehlwürmern holen. Midori und Damian haben furchtlos gewühlt. Besonders Midori hat die Schlange in ihr Herz geschlossen – insofern war es für sie weniger mit Fear als mit Neugier verbunden, unter der Schlange die Münzen zu suchen. Leider konnte sie dann die letzte Herausforderung nicht meistern. Sie sollte mit verbundenen Augen in eine Box greifen und das Tier darin erraten. Nachdem es auch Vogelspinnen etc. im Zoo gegeben hat, hätte ich mich das nie getraut. Weil ein Drahtwaschl (Stahlwolle) und andere Objekte zur Ablenkung darin waren, ließ sie sich täuschen und tippte auf einen Igel, dabei waren es ganz simpel zwei kleine Mäuse. Für ihre Tapferkeit wurde sie mit einem Trostpreis belohnt.

Tipp am Rande: Wer den Wildlife Park besucht, sollte auch einen Abstecher im Cat Studio machen. Selbiges liegt im gleichen Gebäude gegenüber dem Ticketschalter des Zoos. Der Zutritt ist frei. Hier können Rassekatzen gestreichelt werden oder man spielt mit ihnen. Nach den katzenessenden Vietnamesen war es eine Wohltat zu sehen, dass es in Asien auch katzenliebende Völker gibt.

Chenang & Tengah Beach

Der bekannteste und längste Strand Langkawis ist der Chenang Beach oder Pantai Chenang wie er auf Malaysisch heißt. Englisch wird übrigens in Malaysien sehr forciert, wodurch fast alle Schilder zweisprachig verfasst sind und fast jeder Einheimische recht gut Englisch spricht – ein Vorteil für uns.
Dieser Strand bildet den Touristenhotspot. Hier findet man die meisten Hotels, Restaurants, Boutiquen, Tourenveranstalter, Souvenirstände, Eisverkäufer, Taxis und Mopedverleiher. Aber auch Wassersport wird am Pantai Chenang angeboten. So kann man beispielsweise Banana-Boot-Fahren (13 Euro für die ganze Banane, wenn man eisern verhandelt). Parasailing, Wasserskifahren, Jetskitouren auf benachbarte Inseln oder Bootstouren in die Mangrovenwälder gehören zum Standardprogramm der Tourenanbieter, wie auch Schnorchel- oder Tauchtrips.

Nur durch einen Felsen getrennt liegt im Anschluss an den Chenang Beach der ruhigere Tengah Beach (Tengah Pantai). Beide sind Sandstrände und recht sauber. Das Meer schwappt flach und gemächlich an die Küste und ist daher gut zum Baden geeignet. Leider gibt es wenige Schattenplätze. Das Badevergnügen wird durch eine fast permanent vorhandene Quallenplage getrübt. Die hohe Wasserverschmutzung der Straße von Malakka zollt ihren Tribut mit dem Vorkommen der lästigen Tierchen. Sie sind aber nicht gefährlich, lediglich etwas lästig.

Es gibt noch weitere schöne Strände auf Langkawi, die bestimmt wert sind, besucht zu werden. Wen es interessiert, online findet man zu diesem Thema zahlreiche Beiträge …

Seven Wells Wasserfall im UNESCO Geoforest Park

Die Seven Wells (Telaga Tujuh) im Westen der Insel sind sieben vom Lauf der Zeit und der Kraft des Wassers geformte Wasserbecken in einem Flusslauf, dessen Flussbett aus mehr oder weniger einer einzigen durchgängigen Felsplatte besteht und aus einer Quelle am Mat Cincang, dem zweithöchsten Berg Langkawis, gespeist wird. Er bahnt sich den Weg vom Berg hinab durch den UNESCO Global Geoforest Park Langkawi. Der Wasserfall selbst ist über einen kurzen, schön angelegten Weg zu erreichen. Er stürzt über eine Felsplatte in die Tiefe, wodurch man der optischen Täuschung erliegt, er würde in Zeitlupe herabfließen. Wir haben uns im Bassin unterhalb des Wasserfalls abgekühlt und sind dann über knapp 700 Stufen (schweißtreibend) zum Ursprung des Wasserfalls gegangen.

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Vor dem Seven Wells Waterfall
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Ein kühles Bad unter dem Wasserfall – eine Wohltat in der tropischen Hitze!

Dort oben bilden die Quellen ein schönes Flussbett mit einer durchgehenden Felsplatte als Grund. Man kann oben auch campen und einen Naturwanderweg beschreiten. Etwas in die Jahre gekommene WC-Anlagen und Umkleiden stehen bereit. Bevor der Fluss in die Tiefe stürzt und den zuvor beschriebenen Wasserfall bildet, kann eine Aussichtsplattform bestiegen werden. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick in die Landschaft bis hin zum Meer. Manchmal sieht man einen Urlauber auf einem der zahlreichen Ziplines durch den Jahrtausende alten Urwald sausen. Es gibt mehrere Anbieter, die alle aufgrund der strengen Umweltauflagen der Unesco sanften Ökotourismus betreiben.

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Baden in den Seven Wells – „natürliches“ Rutschvergnügen

Hoch hinaus mit Cable Car & Skybridge

Die zweifellos bekannteste Attraktion Langkawis ist die Seilbahn auf den zweithöchsten Berg der Insel, den Mat Cincang (880 Meter). Obwohl wir schon um 10 Uhr dort waren und die Anlage eben um diese Zeit öffnet, mussten wir uns zunächst in eine lange Warteschlange stellen. Nach einer Wartezeit von etwa einer halben Stunde stiegen wir in die steilste Seilbahn der Welt, wieder einmal ein Produkt der Firma Doppelmayr aus Österreich. Weiteren Doppelmayr Seilbahnen waren wir bisher auf unserer Reise durch Südostasien in Da Lat und Sapa, beide in Vietnam, begegnet. Die gesamte Anlage war sehr gut gewartet und gut gepflegt. Für die Hin- und Rückfahrt bezahlten wir pro Erwachsenen 55 Ringgit (12 Euro) und pro Kind 40 Ringgit (9 Euro).

Schon auf dem ersten Streckenabschnitt hatten wir vom Cable Car einen atemberaubenden Ausblick auf das Meer, den tags zuvor besuchten Seven Wells Wasserfall und die umliegenden tropischen Wälder. An der Mittelstation stiegen wir aus und schossen ein paar Bilder des herrlichen Panoramas von der dortigen Aussichtsplattform.

Wir bestiegen wieder die nächste freie Gondel und fuhren zur Bergstation – hier verläuft die Seilbahn in einem horizontalen Winkel von etwa 40° zur ersten Teilstrecke und überbrückte somit die beiden Gipfel. Wir kamen am zweiten Peak an und erkundeten auch dort die Aussichtsplattformen. Wir hatten großes Glück, denn die Sicht war so klar, dass wir bis Thailand und ans Malaysische Festland sehen konnten. Ein kleines Café und WC sind am zweiten Gipfel ebenso zu finden wie eine Kasse, um ein Upgrade auf das Ticket zu erhalten. Es gibt nämlich auch noch die sogenannte Skybridge, die zum dritten Gipfel führt. Tja, so „wandert“ man in Asien. Da das Upgrade nur 5 Ringgit pro Erwachsenen und 3 Ringgit pro Kind kostete, wollten wir uns die Skybridge nicht entgehen lassen.  Übrigens wäre ein Kombiticket unten an der Eintrittskasse erhältlich gewesen; in der Eile und anstehenden Menschenmasse hatten wir das übersehen. Zur Skybridge führt außerdem eine kleine Zahnradbahn (Sky Glide), die ebenso extra zu bezahlen ist. Wir wählten den Weg über den Nature Trail. Er liegt im Schatten und ist nicht allzu anstrengend zu bewältigen, denn oben am Berg wehte stets ein angenehmes Lüftchen.

Die Skybridge ist ein einzigartiges Bauwerk – die längste gebogene Brücke der Welt, die von nur einem Steher getragen wird! Sie trägt bis zu 2.000 Personen, schwingt allerdings schon bei wesentlich geringerer Personenzahl spürbar – nichts für Angsthasen!

Um ca. 14 Uhr hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen.  Im künstlich angelegten Oriental Village, das an der Talstation liegt, erhält man mit seinem Gondelticket Zugang zu verschiedenen weiteren Attraktionen. Wir besuchten zunächst das 5D Kino, anschließend das 360° Kino (beide Filme dauerten nur 5 Minuten) und marschierten dann ins (angenehm temperierte) 3D Art Museum. Dort verbrachten wir wesentlich mehr Zeit, als beim Eintreten gedacht und schossen zahlreiche Fotos mit uns und den optischen Täuschungen.

Fazit: Wir hatten viel Spaß – der Eintritt lohnt sich!

Reisezeit

Wir besuchten Langkawi Anfang Jänner 2019

So geht es weiter …

So sehr wir auf Langkawi kulinarisch enttäuscht wurden, so sehr frönten wir der guten und sehr abwechslungsreichen Küche auf Penang – unserem nächsten Stopp. Stay tuned!

Links

Langkawi Geopark
Langkawi Ferry
Langkawi Infos
Langkawi Wildlife Park
Cable Car Langkawi
Unesco Global Geopark Langkawi

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